On-Premise
On-Premise Software für Logistik und Lager
In vielen B2B-Umgebungen sind Datenflüsse und Netzgrenzen nicht verhandelbar. Lager und Produktion arbeiten mit Intranet, getrennten Netzen, eingeschränktem Internetzugang und Bereichen, in denen Konnektivität nicht zuverlässig ist. In solchen Situationen ist On-Premise oft die pragmatische Entscheidung: Betrieb auf dem eigenen Server, Kontrolle über Daten und Schnittstellen.
AssetForge ist dafür ausgelegt, im Firmennetz zu laufen. Das Ziel ist nicht „modern um jeden Preis“, sondern verlässlich im Alltag.
Typische Anforderungen
- Intranet-only oder stark eingeschränktes Internet
- Klare Verantwortlichkeiten für Betrieb und Updates
- Nachvollziehbarkeit: wer hat wann was geändert
- Stabil bei wechselnder Verbindung
Warum On-Premise in Logistik/Produktion weiterhin relevant ist
In der Theorie sind Cloud-Tools schnell einsatzbereit. In der Praxis gibt es Vorgaben, die eine externe Datenhaltung erschweren: Schutzbedarf, Kundenvorgaben, Exportkontrolle, interne Richtlinien oder schlicht die Angst vor Ausfällen. Selbst wenn Cloud grundsätzlich erlaubt ist, bleibt die Frage: Was passiert bei Netzproblemen? Wenn das Lager nicht kommissionieren kann, steht reale Arbeit.
On-Premise ist deshalb oft kein „Gegenmodell“, sondern eine Anforderung aus dem Betrieb. Wichtig ist dabei, dass die Lösung nicht nur installiert werden kann, sondern im Alltag wartbar bleibt: klare Datenbank, nachvollziehbare Logik, Schnittstellen, Backup/Restore.
Betrieb im Firmennetz: Verantwortung und Transparenz
Ein Vorteil von On-Premise ist die klare Zuständigkeit. IT und Fachbereich können festlegen, wie Nutzer angelegt werden, wie Rollen funktionieren, wie Updates getestet werden und wie Daten gesichert werden. Für B2B-Software ist das oft wichtiger als ein schneller „Trial“.
Gleichzeitig muss die Software ihre eigene Transparenz liefern. Wenn Daten intern bleiben, steigt die Erwartung an Nachvollziehbarkeit: wer hat wann etwas gebucht, umgebucht oder gesperrt? Genau hier hilft eine konsequent geführte Objekt-Historie.
Offline-Bereiche: Was „offlinefähig“ praktisch bedeutet
Offlinefähigkeit ist kein Feature-Label, sondern eine Frage der Arbeitsfähigkeit. In abgeschirmten Hallen, Außenflächen oder in Bereichen mit schlechter Funkabdeckung müssen Mitarbeitende weiterarbeiten können. Üblich sind lokale Caches und spätere Synchronisation. Entscheidend ist, dass Konflikte und Reihenfolgen nachvollziehbar bleiben.
Weiterführende Seiten
- Asset-Tracking Software – Objekte und Bewegungen im Griff
- Lagerverwaltung-Software – Plätze und Belegung verständlich machen
- Objekt-Historie – Rückfragen sauber beantworten
- Excel-Alternative – von Datei-Chaos zu klaren Zuständen