Lagerverwaltung
Lagerverwaltung Software mit visuellen Lagerplätzen
Lagerverwaltung ist selten das „Zählen“ von Beständen. Im Alltag geht es um Einbuchen, Umbuchen, Kommissionieren und die Frage, ob ein Objekt am richtigen Platz liegt. Wenn Strukturen unklar sind, entstehen Suchzeiten, Doppelbuchungen und Rückfragen zwischen Teams.
AssetForge setzt auf visuelle Strukturen (Flächen, Zonen, Plätze) und verknüpft diese mit Objekten. Dadurch wird Lagerverwaltung nachvollziehbar, auch wenn sich die Realität täglich ändert.
Was in der Praxis schiefgeht (und warum)
Viele Lagerprozesse funktionieren grundsätzlich – bis sie skalieren. Mehr Artikel, mehr Übergaben, mehr externe Dienstleister oder einfach mehr Schichten. Dann zeigen sich typische Bruchstellen: Plätze sind nicht eindeutig, Bewegungen werden „später“ dokumentiert, und am Ende weiß niemand, ob eine Abweichung ein Fehler ist oder eine legitime Umstellung.
Auch Excel-Listen oder geteilte Tabellen können kurzfristig helfen. Aber sie lösen das Kernproblem nicht: Lagerverwaltung braucht Zustände, die mehrere Personen gleichzeitig verstehen und aktualisieren können. Dazu gehören Rechte (wer darf was ändern), Protokollierung (wer hat wann), und ein Modell der realen Struktur.
Plätze, Zonen, Regale: Struktur ist nicht „nice to have“
Ein Lager ist nicht nur ein Raum mit Koordinaten. Es gibt Zonen (Wareneingang, QS, Kommissionierung), Regale, Fächer, temporäre Flächen, Sperrbereiche. Wenn diese Struktur nur „im Kopf“ existiert, funktioniert sie nur so lange, wie die selben Personen im Dienst sind.
AssetForge bildet diese Strukturen sichtbar ab. Das ist weniger eine Designfrage als eine Verständlichkeitsfrage: Wer einen Platz sieht, kann ihn nutzen. Wer ihn nicht sieht, muss raten – oder nachfragen.
Einbuchen und Umbuchen: Bewegungen verständlich dokumentieren
Entscheidend ist nicht nur, dass eine Bewegung passiert, sondern wie sie dokumentiert wird. Im Alltag reicht oft ein klarer Vorgang: „Artikel X von Platz A nach Platz B“, optional mit Notiz. Wenn es später Rückfragen gibt („warum ist der Platz leer?“), sollte die Antwort ohne Recherche in mehreren Systemen verfügbar sein.
Eine solide Lagerverwaltung macht außerdem sichtbar, ob ein Zustand „normal“ ist: Ist ein Platz belegt? Ist ein Objekt gesperrt? Liegt es in einer Übergabezone? Diese Informationen müssen für alle verständlich sein – nicht nur für Key-User.
Suche und Finden: weniger Zeitverlust, weniger Abstimmung
Suchzeiten sind oft die teuerste Position, weil sie sich über den Tag verteilen. Gute Lagerverwaltung unterstützt Freitext („Suche nach Bezeichnung“), Filter („nur gesperrte Objekte“) und Ortsbezug („alles in Zone 3“). Struktur und Suche greifen ineinander: die Suche bringt zum Objekt, die Struktur erklärt, wo es ist.
Weiterführende Seiten
- Excel-Alternative im Lager – typische Fehlerquellen reduzieren
- Asset-Tracking Software – Objekte und Bewegungen nachvollziehen
- Objekt-Historie – wer hat wann was geändert
- On-Premise Software – Betrieb im Firmennetz