Excel-Alternative
Excel-Alternative für Lagerverwaltung
Excel ist im Lager oft der erste Schritt, weil es schnell verfügbar ist. Später entstehen typische Probleme: mehrere Dateiversionen, unklare Zuständigkeiten, fehlende Historie und die Frage „welche Liste ist aktuell?“ Eine Excel-Alternative ist dann sinnvoll, wenn mehrere Personen gleichzeitig mit denselben Daten arbeiten müssen – ohne Chaos.
Ziel ist nicht „mehr Funktionen“, sondern weniger Reibung: schneller finden, weniger Rückfragen, weniger manuelle Korrekturen.
Warum Excel im Lager an Grenzen kommt
Excel scheitert selten an der Tabelle selbst, sondern an der Nutzung. Sobald mehrere Personen Daten pflegen, entstehen Kopien. Dann wird „Änderungen nachziehen“ zur eigenen Tätigkeit. Auch einfache Fragen werden schwierig: Wer hat eine Zeile geändert? Wann wurde ein Bestand korrigiert? Warum steht an zwei Orten etwas anderes? Ohne Protokoll und ohne Rechte ist das kaum sauber zu lösen.
Dazu kommt die Struktur: Ein Lager besteht aus Bereichen, Zonen, Plätzen. Excel bildet das häufig als Textspalte ab („Regal 3 / Fach 2“). Das funktioniert, solange alle dieselbe Schreibweise verwenden. Sobald Abkürzungen, Tippfehler oder lokale Begriffe auftauchen, wird die Suche unzuverlässig.
Was eine gute Excel-Alternative bieten sollte
Eine praxisnahe Alternative muss nicht „groß“ sein. Sie sollte die typischen Schwachstellen gezielt schließen: eindeutige Plätze, klare Zuständigkeiten, Suche und eine Historie. Wichtig ist auch, dass Prozesse nicht künstlich verkompliziert werden. Mitarbeitende sollen Daten erfassen können, ohne das System zu studieren.
Konkret bedeutet das: Mehrbenutzerfähigkeit (eine Datenquelle), Rechte (wer darf was), Nachvollziehbarkeit (wer hat wann) und Struktur (Zonen/Plätze statt Freitext-Orte).
Einführung ohne Systembruch
In vielen Betrieben existieren bereits Systeme: ERP, WMS, Instandhaltung, MDE. Eine Excel-Alternative muss diese nicht ersetzen. Häufig reicht es, dort anzusetzen, wo Excel heute „Lücken füllt“: Sichtbarkeit von Plätzen, schnelle Suche, ad-hoc Dokumentation per Notiz, und eine saubere Objekt-Historie.
AssetForge ist dafür gedacht, reale Strukturen sichtbar zu machen und Bewegungen nachvollziehbar zu protokollieren. Wenn Excel heute als „Zwischenspeicher“ genutzt wird, kann ein klarer, zentraler Zustand helfen – ohne dass alle Prozesse umgebaut werden müssen.
Weiterführende Seiten
- Lagerverwaltung-Software – Plätze, Belegung und Umbuchungen
- Asset-Tracking Software – Objekte suchen und finden
- Objekt-Historie – wer hat wann was bewegt
- On-Premise Betrieb – Daten im Firmennetz